Mietwagen buchen: Die 10 wichtigsten Tipps für Preis, Versicherung & Übergabe


Ein Mietwagen bedeutet maximale Freiheit auf Reisen, aber nur, wenn bei Buchung und Abholung alles glatt läuft. Ob du im Urlaub die Umgebung erkunden oder einen Roadtrip planst: Es gibt einige Punkte, die du unbedingt beachten solltest, um teure Fehler, Stress an der Mietstation oder unnötige Zusatzkosten zu vermeiden. In diesem Guide zeigen wir dir die 10 wichtigsten Tipps rund ums Mietwagen buchen – von der richtigen Versicherung über faire Tankregelungen bis zur Kontrolle bei der Übergabe. So startest du entspannt in dein nächstes Abenteuer!
Mietauto vs. Öffentliche Verkehrsmittel
Vor jeder Reise solltest du dir die Frage stellen: Mietauto oder öffentliche Verkehrsmittel?
Klar, in einem Städteurlaub wirst du auf die, sofern vorhandene, öffentliche Infrastruktur zurückgreifen und deine Wege mit dem Bus, der Bahn oder zu Fuß zurücklegen.
Sobald du die städtische Gegend etwas verlässt und du die Umgebung auch entdecken möchtest, ist ein Mietwagen oftmals die bessere Wahl.
Ein Mietwagen im Urlaub kann sehr praktisch sein:
- Du bist viel spontaner & flexibler
- Du kannst auch abgelegene Gegenden ohne Probleme erkunden
- Du sparst oftmals Zeit und Nerven wenn du wieder einmal ohne Erfolg auf einen Bus wartest, der nie kommt. (Wir sprechen aus Erfahrung :D).
Viele Leute schrecken oft zurück und denken, dass es kompliziert oder übermäßig teuer ist, einen Mietwagen zu buchen. Aber keine Angst, wir hatten bei unseren Reisen noch nie ein Problem mit unserem Mietwagen. In den folgenden Abschnitten geben wir dir Tipps und Tricks für deine nächste Mietwagensuche.
1. Vergleiche verschiedene Angebote
Du solltest unbedingt schon VOR deinem Urlaub ein entsprechendes Mietauto buchen. Vorort sind die Preise meistens um ein Vielfaches höher.
Wie kommst du nun zum besten Angebot?
Vergleiche dazu die Angebote der Autovermieter auf diversen Online- Portalen. Wir können hier Anbieter wie z.B. Sunny Cars, Mietwagenbilliger.de und mietwagen-check.de* empfehlen. Auch Facebookgruppen, wo sich gleichgesinnte austauschen, können dabei nützlich sein
2. Versicherungsschutz
Spare nicht beim Versicherungsschutz! Es ist wichtig, dass du immer auf einen umfassenden Versicherungsschutz bestehend aus Haftpflicht-, Vollkasko– und Diebstahlversicherung wählst.
Vollkasko ohne Selbstbehalt (bzw. mit Erstattung des Selbstbehalts)
Bei den meisten Anbietern kannst du eine Vollkaskoversicherung dazu buchen. Allerdings solltest du immer auf den Selbstbehalt achten bzw. immer eine Vollkasko OHNE Selbstbehalt wählen:
Vollkasko ohne Selbstbehalt bedeutet, dass du im Schadensfall (z.b. Parkschaden) NICHT für die Reparaturkosten aufkommen musst. Solche vermeintlich kleinen Schäden können auch bei sehr achtsamen Fahrten oft schnell passieren und können auch schon mal mehrere Hunderte Euro kosten.
Enthält euer Vertrag eine Vollkasko mit Erstattung des Selbstbehalts, ist das grundsätzlich auch in Ordnung. Das bedeutet, dass du ggf. den Schaden vor Ort bezahlen musst, im Nachhinein bekommst du das Geld aber vom Anbieter/Versicherung wieder zurück.
Sollte dein Autovermieter keine Tarife oder nur sehr, sehr teure Tarife ohne Selbstbehalt anbieten, gibt es dazu auch eine Lösung:
Hier bietet die HanseMerkur-Versicherung eine Zusatzversicherung für ca. 10 € pro Miettag an. Die Versicherung übernimmt dann den Selbstbehalt deines Mietvertrags, sodass für dich im Ernstfall keine Kosten entstehen.
Wir haben diese Versicherung z.B. auf den Seychellen abgeschlossen, da die Option „OHNE Selbstbehalt” beim Autovermieter um ein Vielfaches teurer gewesen wäre.

Weitere Versicherungen: Haftpflicht, Diebstahl & Co.
Neben der Vollkaskoversicherung gibt es noch weitere Versicherungen, die beachtet werden müssen:
- Haftpflichtversicherung: Versichert die Schäden außerhalb des eigenen Wagens (also z.B. an Personen), sollte in den meisten Ländern automatisch inkludiert sein.
- Versicherung für Schäden an Glas, Reifen, Dach und Unterboden: Diese sind in der Vollkaskoversicherung oft nicht inkludiert, können aber je nach Art des Urlaubes sinnvoll sein (z.B. bei schlechten Straßenbedingungen)
- Diebstahlversicherung: Versichert den Diebstahl des Mietwagens.
Wenn du z.B. über Sunny Cars buchst, ist all das bereits (mit ausreichender Deckungssumme) inbegriffen und du musst dir somit keine Gedanken mehr darüber machen.
Bei billiger-mietwagen.de kannst du all das mit der Option „Premium-Schutz-Paket“ inkludieren.

Vermeide unnötige Doppelversicherungen
Wenn du im Vorfeld einen ausreichenden Versicherungsschutz gebucht hast (z.B. bei billiger-mietwagen.de das „Premium-Schutz-Paket“), brauchst du vor Ort auch keine zusätzliche Versicherung dazu buchen.
Wenn du dein Fahrzeug bei dem örtlichen Autovermieter abholst, kann es sein, dass die Mitarbeiter*innen dort nicht wissen, dass du deinen Mietvertrag auf einer Vergleichsplattform abgeschlossen hast und bereits einen vollumfänglichen Versicherungsschutz besitzt. Es könnte daher vorkommen, dass sie dich nach einer eventuellen Zusatzversicherung fragen. Das ist da dann nicht erforderlich.
3. Richtige Anmietzeit wählen
Du solltest dir vorab Gedanken machen, wie du deine Mietzeit wählst. Ein Miettag hat 24 Stunden, wenn du das Auto also um 10 Uhr abholst und um z.B. eine Woche später um 11 Uhr abgibst, bricht ein neuer Miettag an, der auch zur Gänze zu bezahlen ist.
Miete das Auto erst ab dem Tag, an dem du es tatsächlich benötigst. Wir haben in Portugal zuerst 3 Tage in Porto verbracht und das Auto dann erst für den ersten Tag unserer Weiterfahrt gebucht. Außerdem mieten wir das Auto immer so, dass wir es z.B. um 10 Uhr abholen und um halb 10 wieder abgeben.
4. Beachte die Einweggebühr
Oft macht es Sinn, das Auto an einen anderen Ort zurückzugeben. Bei unserem Roadtrip an der Algarve starteten wir in Porto und gaben das Auto in Faro zurück. Hier fällt eine sogenannte Einweggebühr an. Das ist nicht weiter schlimm, man sollte dies im Vorfeld einfach wissen, damit es zu keinen Überraschungen kommt. Wenn es dir aber leicht möglich ist, gib dein Auto am selben Ort zurück, so sparst du dir nochmals ein paar Euros :).
Bei billiger-mietwagen.de ist die Einweggebühr im Endpreis nicht enthalten, bei Sunny Cars wird die Einweggebühr normalerweise angezeigt. Informiere dich im Zweifelsfall beim Vermieter.
5. Wähle eine faire Tankregelung
Wie lautet die Tankregelung in deinem Mietvertrag?
Damit solltest du dich auch kurz auseinandersetzen. Oft werden Tankpauschalen angeboten, du übernimmst das Auto mit vollem Tank und gibst es mit leerem Tank zurück.
Klingt erstmal verlockend, ist es aber leider in der Regel nicht:
Das Volltanken übernimmt bei diesen Verträgen der Vermieter, die Kosten dafür übernimmst jedoch du. Hierbei kann es sein, dass dir ein überteuerter Benzinpreis verrechnet wird.
💡 Unser Tipp: Am fairsten und einfachsten ist eine „Voll-Voll-Option„: Du erhältst das Auto vollgetankt und gibst es auch wieder voll retour.
6. Auto bei Übernahme auf Mängel kontrollieren
Vor jeder Fahrzeugübernahme wird normalerweise mit einem Mitarbeiter des Vermieters das Auto kurz besichtig. Dabei gilt:
- Geht gemeinsam ums Auto herum und achtet auf vorhandene Lackschäden, Kratzer oder Dellen.
- Schau dir auch die Scheiben genau an – Risse oder Steinschläge sollten dokumentiert werden.
- Kontrolliere, ob ein Ersatzreifen vorhanden (oder stattdessen ein Reifenpannenset) im Kofferraum liegt.
- Bestehe darauf, alle bereits vorhandenen Schäden im Übergabeprotokoll zu vermerken.
💡Unser persönlicher Tipp:
Mach im Zweifelsfall eigene Fotos – auch nach der Übernahme.
Wir selbst haben z. B. in Porto erst ein paar Stunden nach der Übernahme einen kleinen Brandfleck am Beifahrersitz entdeckt. Ein schnelles Foto half uns später bei der Rückgabe, als genau dieser Schaden zur Sprache kam – dank des Beweises war die Sache sofort geklärt.
7. Keine unnötigen Extras
Navigationsgeräte sind oftmals sehr teuer. Wenn du in Europa unterwegs bist und es dein Handytarif zulässt, nutze am besten Google Maps. Alternativ kannst du dir auch fürs Smartphone Offline-Maps zum Navigieren herunterladen. Überlege auch, wie groß das Auto sein muss, wie viel Gepäck hast du und muss es unbedingt eine Cabrio sein?
8. Über Mautsystem erkundigen
Erkundige dich vor Urlaubsantritt in welcher Form Mautgebühren zu entrichten sind.
In den meisten Ländern, die eine Streckenmaut haben, kann eine lokale Mautbox gemietet werden. Mit dieser werden deine Mautgebühren automatisch elektronisch gespeichert und am Ende deiner Reise verrechnet. Es gibt Länder wie Spanien, Italien oder Frankreich, wo man das nicht unbedingt braucht – dort kann man alle Mautgebühren auch an den Ausfahrten bezahlen. Andere, wie Portugal, Irland um Dublin, Australien (in Sydney und Melbourne) haben Strecken, wo man die Maut nur elektronisch bezahlen kann – da ist die Mautbox sehr hilfreich – wenn man sie nicht hat, muss man sonst das Kennzeichen mühsam auf irgendwelchen Webseiten registrieren vor oder nach der Durchfahrt um keine Strafe zu zahlen.
9. Überquerung von Ländergrenzen
Die Erlaubnis zur Überquerung von Ländergrenzen oder Inseln ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Lies am besten im Vorfeld in den Bedingungen nach. Bei unserem Urlaub auf den Kanaren war beispielsweise der Inselwechsel nur bei einem Anbieter erlaubt.
10. Unserer Must-haves fürs Auto
Auf unseren Reisen haben sich zwei praktische Begleiter als besonders zuverlässig erwiesen:
- Handyhalterung fürs Auto* – Damit du dein Smartphone sicher im Blick hast, z. B. für Navigation oder Musik.
- Ladeadapter für den Zigarettenanzünder* – So bleibt dein Akku auch auf langen Fahrten immer voll.
🔊 Musik nicht vergessen:
Stell dir am besten vorab eine Playlist zusammen und mach sie offline verfügbar. Die meisten Autoradios lassen sich inzwischen bequem per Bluetooth mit dem Handy verbinden.
Bei älteren Fahrzeugen lohnt es sich, einen USB-Stick mit Lieblingssongs einzupacken – so bist du auf der sicheren Seite. 😉
Wir hoffen, wir konnten dir einen guten Überblick über die Anmietung eines Mietautos erleichtern und dir mit unseren Tipps & Tricks deine Planung etwas erleichtern 🙂
Verrate uns auch gerne ob du noch weitere Tipps für die Mietwagenbuchen hast.
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